Zwei Frauen machen ein Selfie
© Lebenshilfe/David Maurer

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Unsere Mitgliederversammlung am 12.12.2020

Ein mittlerweile allzu bekanntes Bild bot sich Mitte Dezember im Ballenlager in Greven.
Weit auseinandergerückte Stühle, Desinfektionsmittelspender, Gesichter mit Masken.
Die Lebenshilfe hatte zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen – wohlwissend, dass die Beteiligung deutlich geringer ausfallen würde als in den Jahren zuvor. „Das war durchaus auch so gewollt“, erzählt Nora Linden vom Vorstand der Lebenshilfe. „Fast alle Inhalte der Mitgliederversammlung haben wir schon mit der Einladung und unserer Mitgliederzeitung verschickt. Alle Mitglieder waren also auch ohne persönliches Erscheinen im Ballenlager bestens informiert.“
Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Gellenbeck begrüßte die Anwesenden. Marita Dirks-Kortemeyer gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die aktuellen Entwicklungen in den Fachbereichen, von denen sie auch ganz persönlich betroffen ist. „Wir haben einen Nachfolger für mich gefunden – ich werde im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen“, verkündete sie.
Dass sie der Lebenshilfe aber nicht ganz den Rücken kehren wird, machte sie auch gleich deutlich: „Ich sitze dann nicht mehr hier vorne und erzähle was, sondern ich sitze dann als Mitglied da hinten und höre zu.“
Der Geschäftsbericht wurde von Nora Linden vorgestellt, das Ergebnis der Kassenprüfung wurde von Herrn Schulze-Grotthoff vorgestellt und der Vorstand entlastet. An dieser Stelle sprach Nora Linden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren herzlichen Dank aus. „Wir haben alle gemeinsam viel Außergewöhnliches geleistet in diesem Jahr – und wir sind noch nicht am Ende. Ich freue mich, dass wir in der Lage waren, unseren Dank auch in Form einer Corona Sonderzahlung ausdrücken zu können.“  
Der Lebenshilfe Rat berichtete von seiner Arbeit im vergangenen Jahr und präsentierte seine neuen Shirt und Jacken Spende anlässlich einer Goldenen Hochzeit)! Auch Sylvia Uhlenbrock vom Beirat der Lebenshilfe kam zu Wort. „In Zeiten von Corona ist der persönliche Austausch unter den Angehörigen nicht so möglich, wie wir es uns wünschen würden“, erzählt sie. „aber wir haben tolle Wege gefunden und einen Online-Stammtisch ins Leben gerufen. Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, kann sich gerne mit der Lebenshilfe in Verbindung setzen.“
Spannend hörten die anwesenden Mitglieder zu als Marita Dirks-Kortemeyer von den neuen Wohnprojekten erzählte, die im Kreis Steinfurt realisiert werden sollen. „Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen“, erzählte sie, „die Lebenshilfe baut keine Häuser. Aber Menschen, die sich mit uns verbunden fühlen bauen Häuser und vermieten diese gerne an Menschen mit Behinderung. Wir bieten Betreuung in der eigenen Wohnung durch unser Ambulant Unterstütztes Wohnen an und begleiten den Prozess natürlich.“ Das Haus in Greven an der Nordwalder Straße wächst, ein inklusives Wohnhaus ist für Emsdetten geplant. Auch Ladbergen und Lengerich sind im Gespräch. Der Bedarf ist da.
Nora Linden berichtete von der zukünftigen Nutzung des „Blue Dog“ in Greven. Dort wird, nach einer intensiven Umbauphase, ein Ort für Begegnung entstehen. „Die beteiligen Kolleginnen stellen ihr Konzept für die Räumlichkeiten im kommenden Jahr vor – ich hörte davon, dass es dann auch einen Termin mit der Presse geben soll,“ so Nora Linden.
Trotz Corona gibt es also viel Optimismus und Tatendrang bei der Lebenshilfe. „Dass die Menschen immer wieder bereit sind, für unsere Arbeit zu spenden zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, schließt Marita Dirks-Kortemeyer, „so kann es weitergehen!“