Herzlich Willkommen
bei der Lebenshilfe im Kreis Steinfurt - Sitz in Greven e.V.
Eine Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung, für ihre Familien, für Fachleute und Freunde.
- Angebote
- AUW - Ambulant Unterstütztes Wohnen
- Beratung
- Freizeit
- FUD - Familienunterstützender Dienst
- Integrationshilfe
- SBT - Selbstständigkeitstraining
Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung vorrangig ambulant betreut werden.
Entsprechend unserer Leitprinzipien "Bedürfnisorientierung und flexible Hilfe" richten wir Art und Umfang der Angebote nach den Erfordernissen der einzelnen Familien.
In folgenden Bereichen finden Sie Hilfe und Unterstützung bei der Lebenshilfe:
Beratung
FuD (Familienunterstützender Dienst )
SBT (Selbstständigkeitstraining)
AUW (Ambulant Unterstütztes Wohnen)
Integrative Spielgruppen
Integrationshilfe
Freizeit
Was ist das Ambulant Unterstützte Wohnen (AUW)?
Sie haben den Wunsch, selbstständig in einer eigenen Wohnung zu leben und benötigen dafür Hilfe? Kein Problem!
Ambulant Unterstütztes Wohnen (AUW) bedeutet, dass die Lebenshilfe Sie dabei unterstützt, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wir stehen Ihnen in Ihrem Alltag in allen Lebenslagen zur Seite, damit ein selbstständiges Wohnen auf Dauer gelingen kann.

Wer kann das AUW nutzen?
Unser Angebot richtet sich an erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung und/oder einer damit verbundenen Mehrfachbehinderung, die….
bereits in eigener Wohnung leben
konkret planen, in eine eigene Wohnung zu ziehen
derzeit noch bei Ihren Eltern leben und sich bereits bis zu einem halben Jahr vor dem Auszug Unterstützung bei den Vorbereitungen wünsch ein.
Was bietet das AUW?
Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Sie in allen Lebensfragen, wie z. B.:
bei der Wohnungssuche und beim Umzug
bei der Orientierung im neuen Umfeld und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
bei der Regelung der Finanzen und bei behördlichen Angelegenheiten
bei allen Fragen rund um Arbeit und Beruf
bei der Haushaltsführung (Einkaufen, Kochen, Waschen, Putzen)
bei der Freizeitgestaltung (Urlaubsplanung, Kinobesuch, Sportgruppen usw.)
bei persönlichen Fragen, wenn es um Beziehung, Liebe, Freundschaft (usw.) geht

Sie benötigen auch in anderen Bereichen Hilfe?
Wir suchen gemeinsam nach Lösungen!
Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen und/oder gesetzlichen Betreuern berät die Lebenshilfe darüber, welchen individuellen Hilfebedarf Sie haben, und welche spezielle Unterstützung Sie von uns oder ergänzend von anderen Anbietern brauchen, um selbstständig wohnen zu können.
Falls Sie z.B. zusätzliche Unterstützung in der Pflege oder weitere ambulante Hilfen benötigen, organisiert die Lebenshilfe auf Ihren Wunsch hin die Vernetzung mit anderen Anbietern.
Wo kann ich wohnen?
In Greven, Emsdetten, Saerbeck und der nahen Umgebung werden Sie in Ihrer eigenen Wohnung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AUWs der Lebenshilfe unterstützt.
Gerne sind wir bei der Suche nach einer eigenen Wohnung oder bei der Erschließung neuer Wohnmöglichkeiten behilflich.
Sie entscheiden selbst, ob Sie alleine, zu zweit, mit mehreren in einer Wohn- gemeinschaft oder in direkter Nachbarschaft zu anderen Nutzerinnen oder Nutzern des AUWs leben möchten.
Wer unterstützt mich in meiner Wohnung?
Ihr persönlicher Bezugsbetreuer steht Ihnen zur Seite und für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung. Je nachdem, wie hoch Ihr Unterstützungsbedarf ist, können Sie sich einmal oder mehrmals in der Woche stundenweise mit ihm verabreden um alle für Sie wichtigen Dinge zu besprechen, zu planen und umzusetzen.
Für Ihre individuellen Bedürfnisse stellt die Lebenshilfe ein flexibles Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen:
Dipl. Sozialpädagoge/in, -arbeiter/in
Heilerziehungspfleger/in
Ergotherapeut/in
Krankenschwester/Pfleger
ergänzende Assistenzkräfte
Wer bezahlt das AUW?
Wenn Sie aufgrund Ihrer Behinderung Anspruch auf Eingliederungshilfe nach den §§ 53/54 SGB XII haben, werden die Kosten für eine ambulante Unterstützung in der Regel vom überörtlichen Sozialhilfeträger (LWL) übernommen.
Sind bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen überschritten, muss ein Eigenanteil gezahlt werden. Ob das bei Ihnen der Fall sein könnte, kann problemlos geprüft werden
Flyer

Ziel der Beratung ist es, allen Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen die Informationen zu vermitteln, die sie benötigen, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Ratsuchenden, helfen ihnen bei der Durchsetzung ihrer Interessen und unterstützen den Inklusionsgedanken. Orientierungs- und Entscheidungshilfe bietet die Lebenshilfe:
bei der Lebensplanung und -gestaltung
bei individuellen Problemen
in Krisensituationen
in sozialrechtlichen Fragen
bei der Geltendmachung finanzieller Ansprüche
beim persönlichen Budget
bei der Auswahl von Heil- und Hilfsmitteln
bei Entlastungs- und Pflegeangeboten
bei Freizeit- und Weiterbildungsangeboten
bei Ferienangeboten
in Wohnfragen
Auf Wunsch der Ratsuchenden werden auch Menschen mit geistiger Behinderung in die Gespräche als Berater einbezogen um den Beratungsprozess mit ihren Erfahrungen zu unterstützen.
Bürozeiten
Greven: Beratungsstelle, Friedrich-Ebert-Str. 3 Montag - Donnerstag 9.00 – 12.00 Uhr Dienstag 15.00 – 18.00 Uhr In den Ferien Dienstag 15.00 – 16.30 Uhr | Saerbeck: Haus der Lebenshilfe, Fichtenweg 30 jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat 16.00 – 18.00 Uhr
|
Lengerich: Stadtverwaltung, Raum 223 jeden 1. Mittwoch im Monat 15.00 – 16.00 Uhr | Ladbergen: DRK Familienzentrum, Jahnstr. 3 Jeden 3. Dienstag im Monat 14.30 – 15.30 Uhr |
Nach Ihren Wünschen können Sie einen Termin im Büro oder zu Hause – auch außerhalb der Bürozeiten – vereinbaren.
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Freizeit für alle!
Die Lebenshilfe nimmt Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung ernst und bietet Unterstützung zur Umsetzung.
Grundsätzlich sollen Freizeitangebote neue Erlebnisse und Erfahrungen ermöglichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Kontakte zu schließen, um damit eine Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen und zur Persönlichkeitsentwicklung beizutragen.
Das Angebot richtet sich selbstverständlich auch an Personen ohne Behinderung.
Der Freizeitbereich wird von vielen ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. Diese erhalten über Schulung und Fortbildung theoretische Grundlagen, methodische Anregungen und Reflektionsmöglichkeiten für Ihre Tätigkeit. Die Leitung und Koordination des Freizeitbereichs erfolgt durch diplomierte Fachkräfte.
Das aktuelle Programm liegt in der Lebenshilfe aus oder kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden

Altersspezifische Freizeitgruppen
Wöchentliche Gruppentreffen
Gemeinsame Planung und Durchführung von Aktivitäten
Interessen ausbauen und Neues entdecken
Respekt üben
Gegenseitige Unterstützung und Hilfe geben
Kein Konkurrenzdruck
Kreativität entfalten
Spaß und Freude haben
Weiterbildung
Angebot eines vielseitigen Kurs- und Veranstaltungsprogramms
Persönlichkeitsorientierte Angebote
Angebote zur Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten
Kreativangebote
Kurse zur Weiterentwicklung motorischer Fähigkeiten
Aktionstage in den Ferien
Wochenendaktivitäten
Sportveranstaltungen

Individuelle Freizeitassistenz
Begleitung bei Freizeitangeboten nach individuellen Wünschen, wie z.B.:
Veranstaltungen der örtlichen Vereine
Teilnahme an der Stadtteilkultur
Besuch von Kino, Kneipe, uvm.
Ferienmaßnahmen
Gruppenreisen für Menschen mit Behinderung
Wochenendveranstaltungen
Tagesausflüge und -veranstaltungen
Integrative Angebote
Mitwirkung bei vereinsübergreifenden Veranstaltungen (z.B. Stadt-, Sport- oder Pfarrfeste)
Beteiligung an örtlichen Projekten unter Federführung anderer Vereine (z.B. Stadtranderholungen)
Beteiligung an der Jugendhilfeplanung in Greven (AG I)
Gemeinsame Kooperation und Durchführung von Projekten mit anderen Veranstaltern für Personen mit und ohne Behinderung.
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Die Hauptaufgabe des Familien- unterstützenden Dienstes (FUD) liegt in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung mit dem Ziel der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft und in der Entlastung der Angehörigen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung werden zu Hause oder außerhalb des Hauses betreut.
je nach Bedarf stundenweise, auch über Nacht
wochentags
an Wochenenden
in den Ferien
in Urlaubszeiten
Zu den möglichen Aktivitäten gehören:
Spielplatzbesuche
Schwimmen
Spaziergänge
Bastelstunden
Kinobesuche
und vieles mehr
Der FuD bietet auch Hilfen bei der Versorgung und Pflege sowie die Unterstützung in Notsituationen an.
Flyer
Was ist möglich?
Die Lebenshilfe unterstützt Schüler, die auf Grund ihrer Beeinträchtigung zur Teilnahme am Unterricht einer allgemeinen Schule oder Förderschule bei Ausschöpfung aller schulischen Mittel einer zusätzlichen, individuellen Betreuung bedürfen.
Stellen Sie sich vor…
…ihr Kind mit Behinderung kommt in die Schule…
…ein Kind mit Behinderung wird in Ihrer Schule angemeldet…
…Sie haben ein Kind mit erhöhtem Hilfebedarf in ihrer Kindertagesstätte, das eingeschult werden soll…
…Sie erstellen ein sonderpädagogisches Gutachten…
…und das Kind braucht mehr Unterstützung und Betreuung, als an der jeweiligen Schule zur Verfügung steht, um am Schulunterricht teilzuhaben?
Wir…
...beraten Eltern von Kindern mit Behinderung
...unterstützen Eltern bei der Antragsstellung
...beraten Schulen, die Kinder mit Integrationshilfe aufnehmen
...suchen geeignete Integrationshelfer
Für wen ist dieses Angebot?
Wir bieten Schulbegleitungen für Schüler mit geistiger, körperlicher, seelischer oder autistischer Behinderung.
Unsere Überzeugung
Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden.
Integrationshilfe – Kommt eine Schulbegleitung überhaupt in Frage?
Zusammenarbeit mit Angehörigen
Um gemeinsam optimale Voraussetzungen zu schaffen, damit das selbstständige Leben gelingt, hat die Lebenshilfe besonderes Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit den Angehörigen.
Die Lebenshilfe ist seit Gründung eine Elterninitiative. Dies nehmen wir als Ausgangspunkt unserer täglichen Arbeit sehr ernst.

Ein regelmäßiger Austausch mit den Angehörigen bietet eine gute Grundlage um Kontakte zu knüpfen, aktuelle Informationen weiterzugeben und gemeinsam spannende Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Neue Wohnideen ins Leben zu rufen ist nur möglich, wenn engagierte Eltern und Angehörige sich für die Umsetzung solcher Ideen zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe stark machen und ihre Wünsche und Vorstellungen für eine selbstbestimmte Wohnform einbringen und diskutieren
Selbstständigkeitstreff
(SBT I)
Der Selbstständigkeitstreff bietet die Gelegenheit, gemeinsam Ideen über die Zukunft zu entwickeln („Zukunftsplanung“) und sich auszutauschen. Hierbei stehen die Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gestaltung von Freizeit im Vordergrund. Ziel ist es, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken, um so Schritt für Schritt zu mehr Selbstständigkeit zu gelangen. Gleichzeitig versteht sich der SBT I Kurs als Kontaktforum, sowohl für die Teilnehmer, als auch für die Angehörigen. Hier können zukünftige Wohnprojekte und Wohn-konstellationen entstehen.
Mögliche Themen des SBT I Kurses:
Wie kann ich meine Freizeit gestalten?
Selbstbestimmung:
Was möchte ich? Was ist mir wichtig? Was möchte ich nicht?
Wie benutze ich den Bus? Wie lese ich einen Fahrplan? Was mache ich, wenn ich mich verfahren habe?
Zukunftsvisionen des eigenen Lebens:
Wie und Wo möchte ich leben?
Wie gehe ich mit Freundschaft, Liebe und Sexualität um?
Gemeinsam werden lebenspraktische Fähigkeiten (Kochen, Waschen, Putzen etc.) ausprobiert
Selbstständigkeitstraining
(SBT II)
Das Selbstständigkeitstraining richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung, die ein konkretes Interesse am Ambulant Unterstützten Wohnen haben.
Während der Kurse werden Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die das Leben in der eigenen Wohnung erleichtern.
Da sich im SBT II Kurs vor allem diejenigen treffen, die ein konkretes Interesse am Auszug aus dem Elternhaus haben, eignet sich der Kurs auch immer wieder zum Finden von WG- Kontakten.
Ebenso wie der SBT I Kurs wird auch der SBT II Kurs von pädagogisch geschulten Kräften unter Anleitung einer diplomierten Fachkraft durchgeführt.
Mögliche Themen des SBT II Kurses:
Was gehört zu einem eigenen Haushalt?
(z. B. Kochen, Wäschepflege, Ernährung etc.)
Notfälle zu Hause
Uhr lesen

Umgang mit Geld
So möchte ich wohnen
Austausch über Themen wie: Selbstbestimmung, Verantwortung, Konflikte, Partnerschaft etc.
Die Kurse werden von einer diplomierten Fachkraft geleitet. Die einzelnen Treffen werden gemeinsam mit pädagogisch geschulten freiwilligen Mitarbeitern durchgeführt
Zusammenarbeit mit Angehörigen
Um gemeinsam optimale Voraussetzungen zu schaffen, damit das selbstständige Leben gelingt, hat die Lebenshilfe besonderes Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit den Angehörigen.
Die Lebenshilfe ist seit Gründung eine Elterninitiative. Dies nehmen wir als Ausgangspunkt unserer täglichen Arbeit sehr ernst.

Ein regelmäßiger Austausch mit den Angehörigen bietet eine gute Grundlage um Kontakte zu knüpfen, aktuelle Informationen weiterzugeben und gemeinsam spannende Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Neue Wohnideen ins Leben zu rufen ist nur möglich, wenn engagierte Eltern und Angehörige sich für die Umsetzung solcher Ideen zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe stark machen und ihre Wünsche und Vorstellungen für eine selbstbestimmte Wohnform einbringen und diskutieren.
Flyer



